Zusammenarbeit der HCCM® AG mit der FHNW: „Leitfaden für den Onboarding-Prozess der Kunden der HCCM® AG“

Durch die steigende Wettbewerbsintensität ist das Humankapital heute für Unternehmen der ausschlaggebende Faktor für den Erfolg. Will sich ein Unternehmen auf dem Markt erfolgreich behaupten, ist es sehr wichtig, qualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen und langfristig an das Unternehmen zu binden. Dank gezielter Onboarding-Massnahmen werden Talente gewonnen und schon früh ein starkes Commitment aufgebaut.

Sarah Simbolon und Denise Thüring haben sich im Auftrag der HCCM® AG im Rahmen ihrer Bachelorthesis an der Fachhochschule Nordwestschweiz, FHNW Basel, intensiv mit dem Thema des Onboardings auseinandergesetzt und einen Leitfaden erarbeitet. Für eine praxisnahe Datenerhebung wurden neben einer systematischen Literaturrecherche HR-Verantwortliche und neu eingestellte Mitarbeiter/Innen, sogenannte New Joiners, befragt. Die Bachelor-Arbeit wurde mit dem Prädikat „sehr gut“ ausgezeichnet.

Die Untersuchung ergibt, dass das Thema Onboarding in den befragten Unternehmen allgegenwärtig und den Prozessbeteiligten die Bedeutung sehr bewusst ist. Jedoch wird Onboarding unterschiedlich definiert und interpretiert. Die grössten Unterschiede liegen im zeitlichen Aspekt: Wann beginnt der Onboarding-Prozess und wann endet dieser? Gleichzeitig zeigt die Analyse, dass die wichtigsten Dimensionen oder Bereiche eines strukturierten Onboarding-Prozesses der Erwartungsabgleich, die Kultur, das Netzwerk und die Strategie darstellen. Doch besonders vor dem ersten Arbeitstag und nach Beendigung der Probezeit werden nur wenige Anstrengungen für die Integration von New Joiners unternommen.

Charles Quensel, 21. September 2016

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